Villa Aqua Paradiso – Mehr als ein Haus
Manche Häuser beeindrucken durch ihre Architektur.
Andere durch ihre Lage.
Und dann gibt es Häuser wie die Villa Aqua Paradiso.
Häuser, die man nicht einfach besucht.
Häuser, die man fühlt.
Wer heute durch das Tor tritt und den Blick über die Pinien bis hinaus auf Tavolara schweifen lässt, sieht eine moderne Villa voller Licht, Ruhe und Schönheit.
Was man nicht sieht, sind die Jahre, die dahinterliegen.
Die Sehnsucht.
Die Zweifel.
Die Entscheidungen.
Die Träume.
Und die Geschichte eines Menschen, der sich hier einen Lebenstraum erfüllt hat.
Alles begann nicht mit einem Bauplan.
Nicht mit einer Investition.
Nicht mit der Idee, eine Ferienvilla zu besitzen.
Sondern mit Wasser.
Schon als Kind war Christine Leistungsschwimmerin. Wasser war ihr Element, ihr Rückzugsort, ihre Freiheit. Später schwamm sie für Deutschland, Frankreich, Österreich und die Schweiz. Das Gefühl, durch das Wasser zu gleiten und für einen Moment alles andere zu vergessen, begleitete sie ihr ganzes Leben.
Dann kam die Pandemie.
Und mit ihr gesundheitliche Herausforderungen, die das Leben plötzlich veränderten.
Sie begann nach einem Ort zu suchen, an dem sie länger draussen schwimmen konnte. Die Reise führte sie durch Süditalien, nach Apulien, Kalabrien und auf die Kanaren.
Doch immer fehlte etwas.
Zu viel Brandung.
Zu viele Quallen.
Zu wenig von diesem Gefühl, angekommen zu sein.
Bis Sardinien kam.
Und mit Sardinien Tanaunella.
Die weiten Strände.
Das türkisblaue Wasser.
Die Ruhe.
Die Farben.
Etwas in ihr wusste sofort:
Hier ist etwas anders.
Vielleicht lag es auch daran, dass Christine ihre Familie schon früh verloren hatte.
Vielleicht deshalb, weil Menschen, die viel verloren haben, besonders gut erkennen, wenn sie etwas gefunden haben.
Sie wollte bleiben.
Wurzeln schlagen.
Ankommen.
Doch das perfekte Haus gab es nicht.
Also entstand irgendwann ein Gedanke.
Wenn es dieses Haus nicht gibt – warum es nicht selbst erschaffen?
So begann die Reise von Villa Aqua Paradiso.
Christine beschreibt sich selbst als „Creator".
Jemanden, der gerne Dinge erschafft.
Marken.
Identitäten.
Geschichten.
Und irgendwann wurde ihr klar:
Auch Häuser brauchen eine Seele.
Eine Persönlichkeit.
Einen Charakter.
Eine Geschichte.
So entstand Schritt für Schritt ein Ort, der weit mehr sein sollte als eine Ferienvilla.
Ein Ort, an dem Menschen ankommen.
Durchatmen.
Entschleunigen.
Sich erinnern, was wirklich wichtig ist.
Natürlich spielte Wasser dabei die Hauptrolle.
Wie könnte es anders sein?
Der Name Villa Aqua Paradiso wurde nicht zufällig gewählt.
Wasser zieht sich wie ein feiner roter Faden durch das gesamte Haus.
Durch den Blick auf das Meer.
Durch das Licht.
Durch die Bäder.
Und durch den langen Infinity-Pool, dessen Blau scheinbar nahtlos in die Farben der Landschaft und des Mittelmeers übergeht.
Wenn Christine heute davon spricht, wie der Pool endlich befüllt wird, klingt es fast wie die Erfüllung eines Kindheitstraums.
Der Traum eines kleinen Mädchens, das einst davon träumte, einfach nur schwimmen zu können.
Doch die wertvollsten Dinge im Haus sind nicht die sichtbaren.
Sie stehen nicht in den Zimmern.
Sie hängen nicht an den Wänden.
Und sie haben keinen materiellen Wert.
Irgendwo verborgen befindet sich eine winzige Robbe aus Ton.
Von Christines Mutter gefertigt.
Dazu eine hellblaue Mohair-Stola aus ihrer Jugend.
Zwei kleine Erinnerungen.
Fast unscheinbar.
Und doch unbezahlbar.
Sie erzählen von Liebe.
Von Familie.
Von Menschen, die zwar nicht mehr da sind, aber dennoch jeden Tag ein kleines Stück präsent bleiben.
Vielleicht ist das das Geheimnis dieses Hauses.
Es wurde nicht gebaut, um Eindruck zu machen.
Es wurde gebaut, um Erinnerungen zu bewahren.
Um Träume zu leben.
Um Schönheit mit Bedeutung zu verbinden.
Heute gibt es viele Lieblingsplätze.
Das große Teak-Daybed.
Die Terrasse.
Die verschiedenen Ruhebereiche.
Den Garten, in dem die sardische Macchia in den kommenden Jahren ihre ganz eigene, geordnete Wildheit entfalten wird.
Und natürlich diesen einen Moment.
Wenn die Sonne langsam hinter den Bergen versinkt.
Wenn Tavolara in goldenes Licht getaucht wird.
Wenn das Meer mit dem Himmel verschmilzt.
Und man plötzlich versteht, warum jemand Jahre seines Lebens investiert hat, um genau diesen Ort entstehen zu lassen.
Villa Aqua Paradiso ist deshalb nicht einfach ein Ferienhaus.
Es ist die Geschichte eines Traums.
Einer Sehnsucht nach Wasser.
Nach Heimat.
Nach Schönheit.
Nach einem Ort, der bleibt.
Wenn Sie hier zu Gast sind, genießen Sie den Ausblick.
Genießen Sie das Meer.
Genießen Sie die Ruhe.
Aber vielleicht nehmen Sie sich auch einen kleinen Moment Zeit, um an die Geschichte hinter diesen Mauern zu denken.
Denn dieses Haus wurde mit viel Liebe geschaffen.
Mit Mut.
Mit Geduld.
Mit Herzblut.
Und mit einem Traum, der viele Jahre auf seine Erfüllung warten musste.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum Villa Aqua Paradiso für viele Menschen mehr ist als ein Urlaubsort.
Vielleicht ist sie ein Ort, der uns daran erinnert, dass manche Träume – egal wie lange sie auf sich warten lassen – es wert sind, verfolgt zu werden.
Im Gespräch mit Christine
Als wir uns austauschten, wurde mir klar, dass Christines Geschichte weit mehr ist als die Geschichte eines Hauses auf Sardinien. Es ist die Geschichte einer Frau, die ihrem Herzen gefolgt ist.
Eine Geschichte über Sehnsucht. Über Mut. Über Verlust. Über Hoffnung. Und darüber, dass es nie zu spät ist, einen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.
1 · Wie ist es entstanden?
Eigentlich ist Villa Aqua Paradiso aus der Not heraus entstanden - und dann wurde daraus nach und nach etwas sehr Schönes.
Durch die Covid-Pandemie und einen Gendefekt, durch den ich Infektionen möglichst vermeiden sollte, suchte ich als leidenschaftliche Schwimmerin nach einem Ort, an dem ich meine Schwimmsaison draussen verlängern konnte. Zuerst zog es mich nach Süditalien, nach Apulien und Kalabrien, später für vier Monate auf die Kanaren. Aber das Schwimmen war dort im Herbst und Frühjahr oft schwieriger als gedacht: zu viel Brandung, zu unruhiges Meer, manchmal auch gefährliche Quallen.
Als ich 2022 zwei Monate auf Sardinien verbrachte, blieb ich schliesslich in Tanaunella hängen. Die vielen flach abfallenden, teils karibischen Strände haben mich sofort berührt - sie erinnerten mich auch an eine Reise mit einer Freundin in den 90er Jahren. Dieses Meer, diese Farben, diese Weite: Ich hatte das Gefühl, nirgendwo sonst etwas Vergleichbares zu finden, zumindest nicht so schön und gleichzeitig noch relativ gut erreichbar.
Vielleicht hat es auch mit meiner Kindheit zu tun und damit, dass ich meine Familie früh verloren habe: Wenn ich mich an einem Ort wohlfühle, möchte ich schnell Wurzeln schlagen. Also begann ich, nach Immobilien zu suchen. Aber ich fand nichts, was wirklich schön, stimmig und zugleich bezahlbar war.
2 · Gab es einen Traum, eine Vision oder eine besondere Inspiration?
Irgendwann fiel mir ein, dass auf meiner Bucket List immer noch dieser fast ein bisschen spiessige Traum vom eigenen Einfamilienhaus stand. Ich hatte ihn nie verwirklicht, weil ich nie verheiratet war, keine Kinder habe und mein Freund und ich lange sehr unterschiedlich auf das Thema Immobilien geschaut haben.
Und dann gab es noch einen zweiten, viel älteren Traum: einen eigenen Pool. Ich war seit meinem siebten Lebensjahr Leistungsschwimmerin und später Masters-Schwimmerin für Deutschland, Frankreich, Österreich und die Schweiz. Am liebsten hätte ich natürlich ein richtiges Wettkampfmass gehabt - 25 Meter, Startblock, Fähnchen für die Vorbereitung der Wende. Das war natürlich völlig abwegig. Aber die Sehnsucht nach Wasser, nach Bahnen, nach diesem Gefühl, im Wasser ganz bei mir zu sein, war immer da. Und 14 sind auch schön!
Ich bin vom Archetyp her wohl sehr stark „Creator": Ich gestalte gerne Dinge. In meinem Beruf gestalte ich Marken und persönliche Marken - und bei einem Haus ist es für mich ähnlich. Auch ein Haus braucht eine Identität, eine Seele, eine eigene Geschichte.
Das hat mir schon vor über 20 Jahren bei meinem Apartment in der Schweiz Freude gemacht. Auch dort spielte Wasser eine besondere Rolle: Das Bad ist riesig und sollte ursprünglich entweder wie ein Pool oder wie ein Tümpel wirken. Am Ende wurde es ein sehr zen-artiger Tümpel mit XXL-Badewanne, Palmen, Schiefer und Kies.
Für Sardinien war schnell klar, dass der Stil eher „Coastal" werden sollte: klassische Strandhausfarben, Weiss, Beige, Sand, Denim-Blau, hell, luftig und klar. Aber nicht kühl-minimalistisch, sondern warm, teilweise biophil und sehr wohnlich. So ganz lässt sich der Stil gar nicht in ein Wort fassen. Es sollte hochwertig werden, aber nicht steif. Schön, aber entspannt. Ein Ort, an dem man sofort durchatmet und sich wohlfühlt.
3 · Gibt es Möbel, Gegenstände, Erinnerungen oder Details, die eine besondere Bedeutung haben?
Ja, einige wenige Dinge haben für mich eine ganz besondere Bedeutung. Zum Beispiel eine winzig kleine Robbe, die meine Mutter einmal getöpfert hat, die aber verborgen bleibt und eine hellblaue Mohair-Stola aus ihrer Jugend. Beides ist eigentlich sehr alt, wirkt aber erstaunlich modern. Für mich sind es stille, liebevolle Erinnerungen an meine Mama.
Eine andere Erinnerung ist natürlich „the making of" selbst: die lange Bauzeit mit all den unendlichen Herausforderungen, Entscheidungen, Verzögerungen und kleinen und grösseren Dramen, die ein Hausbau auf Sardinien offenbar so mit sich bringt.
Aber wenn ich heute durch die Tür gehe, geht mir trotz allem das Herz auf. Dieser Blick auf Tavolara zaubert einem sofort ein Lächeln ins Gesicht. Dann weiss ich wieder, warum sich all das gelohnt hat.
4 · Was macht dieses Haus für Sie so besonders?
Mein Freund wollte unbedingt Meerblick, ich wollte vor allem Meernähe - und am Ende haben wir beides bekommen. Wir haben Meerblick, Tavolara-Blick, Pineta-Blick und sogar einen wunderbaren Bergblick Richtung Westen, wo abends die Sonne untergeht. Mehr geht eigentlich nicht. Beim Einzug entdeckten wir Lieblingsplätze, die wir nicht gesehen hatten.
Wir haben versucht, sardische Elemente - zum Beispiel die schönen ornamentalen Steine und Natursteine am Haus sowie die angepflanzte Macchia - mit einer modernen, hellen und klaren Gestaltung zu verbinden. Es sollte nicht beliebig wirken, sondern Sardinien atmen und zugleich unsere eigene Handschrift tragen.
Wasser spielt dabei die zentrale Rolle. Deshalb heisst das Haus Villa Aqua Paradiso. Der lange, schmale Infinitypool changiert in einem transparenten Blau, das optisch über die Macchia ins Meer übergeht. In diesen Tagen wird er endlich befüllt, und ich freue mich schon sehr auf den ersten langen Startsprung - wahrscheinlich in einem Wettkampfanzug, ganz ohne Publikum, einfach so, aus Freude über diese Traumverwirklichung. Patrick war wichtig, dass wir beide nebeneinander darin schwimmen können. Ich freue mich schon drauf.
Besonders sind für mich auch die Bäder - wieder Wasser natürlich – mit ihrem Lichtkonzept. Licht kann Schönes, aber auch ganz Alltägliches besonders machen. Wir haben Uplights rund ums Haus, Downlights in der Mauer, punktuelle Ambiente-Solarlichter im Garten und stimmungsvolles Licht im Pool.
Dazu kommen die verschiedenen Chill-Zonen mit Teak Daybed, Sitzsäcken, Lounge-Chairs und Plätzen, an denen man einfach sitzen, schauen und entspannen kann.
Der Garten ist ebenfalls ein Herzensstück. Er wurde nach unserem Briefing von einem wunderbaren neuseeländischen Gartenarchitekten entworfen, der in Frankreich lebt. Die wilde Macchia wurde neu interpretiert und soll in den nächsten Jahren eine Art geordnete Wildheit entstehen lassen. Dazu kommen viele schöne Dinge und kleine Details, die wir international gesucht und gefunden haben - nicht nur in Europa, sondern auch in Asien und den USA.